Zum Tod von Franziska Kelly

Was wir ausstrahlen in die Welt,
die Wellen, die von unserem Sein ausgehen,
das ist es, was von uns bleiben wird,
wenn unser Sein längst dahingegangen ist.

Viktor E. Frankl

 

Ich bin sehr traurig darüber, dass am 18.02.2010 meine Autorenkollegin Monika Gerstendörfer mit nur 53 Jahren verstarb. Ich kannte Monika vorrangig unter ihrem Pseudonym Franziska Kelly, unter dem sie ihre Krimis veröffentlichte. Dies tat sie auch als Ausgleich zu ihrer Arbeit als Menschenrechtlerin. Monika war Diplom-Psychologin und Boxsportlerin und sie beschäftigte sich intensiv mit dem Themenkomplex Gewalt gegen Frauen und Kinder. 2005 wurde sie sogar für “1000 Frauen für den Friedensnobelpreis” nominiert.Wenn wir auch zu unseren Projekten nur per Mail miteinander zu tun hatten, war es doch zeitweilig ein sehr intensiver, inspirierender und humorvoller Austausch.Wir hatten noch vor, irgendwann einmal eine gemeinsame Lesung zu veranstalten …

Ich glaube unerschütterlich an den Flügelschlag des Schmetterlings.” Dies sagte Franziska vor einigen Jahren einmal in einem Interview. „Das ist die schönste Metapher für die Chaostheorie. Danach kann der Flügelschlag eines einzigen Schmetterlings in China - durch Aufschaukelungsprozesse - einen Orkan in Texas hervorrufen.” 

http://www.gerstendoerfer.de/1000frauen.html

http://www.franziska-kelly.de/  http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de 

Antwort schreiben